Dienstag, 11. April 2017

menschortweb - mit neuem Schwung



Es geht wieder los

Einigen ist aufgefallen, dass ich in den vergangenen Monaten etwas ruhiger gewesen bin. Ich brauchte etwas Zeit, um die Dinge neu zu ordnen.

Wir sind 2016 bewusst den Weg der technischen Entwicklung einer App-Plattform gegangen. Diese App-Plattform ist unfassbar gut geworden. Meine eigenen Erwartungen haben wir übertroffen. Das Ergebnis konnten wir aber auch nur erzielen, weil die richtigen Menschen zu einem Team zusammengekommen sind.

Wir mussten dann aber feststellen, dass es sehr schwierig ist, die Kapazitäten unserer Plattform zu kommunizieren. Es wäre wahrscheinlich einfacher zu erklären gewesen, was die Plattform nicht kann, als die gesamten Vorzüge und Funktionen aufzuzählen. Wir haben da schon so eine kleine "Eierlegende Wollmilchsau" entwickelt. Nur, die lässt sich eben schlecht verkaufen.

Deshalb haben wir uns zurückgezogen und darüber nachgedacht, wie wir mit unserem technischen Baukasten gut zu verstehende Produkte erstellen können.

Gleichzeitig galt es, menschortweb neu zu definieren. Ich wandle gerade menschortweb in die menschortweb GmbH um. Sie soll zukünftig für all unsere Leistungen als technischer Dienstleister zur Verfügung stehen.

Natürlich haben wir in der Zwischenzeit auch Projekte umgesetzt, von der App der Nordkirche z.B. habe ich ja schon berichtet. Gerade beginnen einige neue Projekte.

Ich möchte in den kommenden Wochen Stück für Stück einen Einblick in unsere Produkte und Leistungen geben. Ich werde dabei ganz bewusst nur kleine Anwendungsbeispiele präsentieren. Ich ziele auf die Menschen ab, die ein erstes App-Projekt anstreben. Denn ich habe in meinen Projekten die Erfahrung gemacht, dass es nicht von Vorteil ist, wenn das erste Projekt gleich ein sehr komplexes Projekt ist. Es ist am Anfang gut, wenn man mit dem Projekt lernt und sich entwickelt. Unser Baukasten ist so konstruiert, dass ein Projekt jederzeit um zusätzliche Funktionen erweitert werden kann. Ein kleiner Anfang bedeutet also nicht, dass man das Ergebnis danach wegschmeißt und ein neues, größeres Projekt beginnt, sondern, dass man das bestehende Projekt beliebig auf neue und neu gelernte Anforderungen anpasst.

Vielleicht noch zwei, drei grundlegende Dinge:
Alle unsere Apps werden zunächst ohne Inhalte zum Download bereitgestellt. Nach dem Öffnen der App werden zunächst alle Daten geladen und dann alle Medien. Danach stehen die Inhalte auch ohne Internetverbindung immer zur Verfügung. Warum sind die Inhalte noch nicht beim Download enthalten? Weil wir für jedes Gerät nur die passenden Medieninhalte auf das Gerät spielen. Das verringert das Datenvolumen erheblich und sorgt dafür, dass die Medien optimal auf dem jeweiligen Gerät angezeigt werden können. Das coole daran ist, dass sich unsere Plattform um die Konvertierung der Medien kümmert. Im Prinzip lädt man ein hochaufgelöstes Bild oder Video auf unserer Plattform hoch und die Plattform kümmert sich um die Konvertierung für die unterschiedlichen Gerätetypen.

Die Verfügbarkeit der Inhalte auch ohne Internetverbindung hat zwei Gründe. Auf der einen Seite gibt es immer noch Probleme mit der Netzabdeckung und der zur Verfügung stehenden Bandbreite. Auf der anderen Seite sind Internetabfragen niemals so schnell, wie eine Abfrage auf Daten, die schon auf dem Gerät gespeichert sind. Es geht um die Performance!

Wir arbeiten mit Channels. Channels sind Inhaltspakete, die einzeln geladen werden können. Nehmen wir das Beispiel eines Museums. Das Museum hat Dauerausstellungen aber auch vorübergehende Ausstellungen. Die vorübergehenden Ausstellungen werden als einzelne Channels angelegt und können vom Nutzer selbständig geladen werden, aber z.B. auch automatisch zu einem bestimmten Zeitpunkt oder sogar an einem bestimmten Ort. Und diese Channels können auch wieder manuell oder automatisch gelöscht werden.

Der nächste Blog-Beitrag wird sich mit der Verwendung von Wikipedia und Google Places-Daten auseinandersetzen. Ein schöner Weg, um schnell zu einer App zu kommen, ohne viel Zeit in die Entwicklung von Inhalten stecken zu müssen.


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